Żory, Mittelalterliche Stadt in Oberschlesien, Polen.
Żory ist eine Stadt im Süden Oberschlesiens mit einem erhaltenen Altstadtgrundriss und Resten der ursprünglichen Verteidigungsmauern. Das Zentrum zeigt kompakte Straßenverläufe und Backsteinbauten, die vom mittelalterlichen Erbe der Region zeugen.
Fürst Władysław von Opole verlieh dem Ort 1272 die Stadtrechte, was den Beginn einer mittelalterlichen Handelsrolle markierte. Die hussitischen Kriege im 15. Jahrhundert brachten Zerstörung und Umbruch, die die spätere Entwicklung prägten.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Morgenröte oder Lichtung ab und spiegelt die frühe Besiedlung der Region wider. Besucher erkennen die schlesische Tradition noch heute in der Architektur und den kleinen Geschäften rund um den Marktplatz.
Die Stadt liegt an der Landesstraße 81 zwischen Wisła und Katowice sowie an der Woiwodschaftsstraße 935 mit Ost-West-Verbindung. Gehwege im Zentrum sind meist eben und das Rathaus sowie Museen liegen fußläufig vom Marktplatz entfernt.
Jedes Jahr am 11. Mai feiern die Bewohner den Fakellichttag als Erinnerung an den Schutz vor Feuer, der auf die große Brandkatastrophe von 1702 zurückgeht. Dieser Gedenktag wird mit Prozessionen und Laternen begangen, die abends durch die alten Gassen ziehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.