Kędzierzyn-Koźle, Industriestadt in der Woiwodschaft Oppeln, Polen
Kędzierzyn-Koźle erstreckt sich entlang beider Ufer der Oder und besteht aus mehreren Stadtteilen, die durch Brücken und Verkehrswege auf etwa 180 Metern Höhe verbunden sind. Die Stadt vereint Wohn- und Gewerbegebiete, die sich über ein großes Gebiet verteilen.
Der Zusammenschluss von vier eigenständigen Gemeinden im Jahr 1975, darunter die historische Festung Koźle aus dem Jahr 1104 und das Dorf Kędzierzyn, bildete die heutige Verwaltungsstruktur. Die industrielle Entwicklung setzte im 19. Jahrhundert ein und prägte die weitere Stadtentwicklung.
Das Bezirksmuseum zeigt archäologische Funde und Gegenstände aus der Region, während der erhaltene jüdische Friedhof zahlreiche Grabsteine und Denkmäler aus dem 19. Jahrhundert bewahrt. Die verschiedenen Stadtteile tragen noch heute Namen, die ihre frühere Eigenständigkeit widerspiegeln.
Die Stadt verfügt über fünf Bahnhöfe und ist an die Autobahn A4 angebunden, was direkte Verbindungen zu den größeren polnischen Städten und ins Ausland ermöglicht. Die verschiedenen Stadtteile liegen teilweise weit auseinander, weshalb sich ein Fahrzeug für Besichtigungen anbietet.
Der professionelle Volleyballverein ZAKSA Kędzierzyn-Koźle spielt auf höchstem nationalen Niveau und vertritt die Stadt bei europäischen Meisterschaften. Einige Spieler gehören auch zu den Nationalmannschaften ihrer Länder und trainieren hier regelmäßig.
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