Grunwaldbrücke, Hängebrücke in Wrocław, Polen
Die Grunwald-Brücke ist ein Stahlbau, der den Fluss Oder überquert und von zwei hohen Ziegelsteinpylonen gestützt wird, deren Fassaden mit Granit verkleidet sind. Das Bauwerk folgt dem Stil der Jugendstilarchitektur und trägt eine Fahrbahn für Fahrzeuge, Straßenbahnen und Fußgänger.
Das Bauwerk entstand zwischen 1907 und 1910 und wurde während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Die Wiederherstellung fand von 1946 bis 1947 statt und gab der Brücke ihre heutige Gestalt zurück.
Die Brücke trägt den Namen eines mittelalterlichen Schlachtfelds und verbindet heute zwei Teile der Stadt, die für Einwohner und Besucher gleichermaßen wichtig sind. Beim Überqueren sieht man die Ziegelsteinpylonen, die das Bauwerk prägen und an die Zeit seiner Entstehung erinnern.
Der Übergang ist zu Fuß einfach zugänglich und bietet einen guten Blick auf den Fluss und die Ufergebiete auf beiden Seiten. Es ist ein guter Ort, um die Verbindung zwischen den Stadtteilen zu verstehen und die Architektur aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Während der Belagerung von Breslau 1945 entfernten deutsche Truppen die Hängekabel des Bauwerks, um es vor Zerstörung zu bewahren, worauf es auf provisorischen Stützen ruhte. Diese ungewöhnliche Maßnahme ermöglichte es dem Bauwerk, später wieder hergestellt zu werden.
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