Legionowo, Stadtgemeinde in der Woiwodschaft Masowien, Polen
Legionowo ist eine städtische Gemeinde in der Woiwodschaft Masowien, etwa zwanzig Kilometer nordöstlich der polnischen Hauptstadt gelegen. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich bis an die Ufer des Zegrze-Stausees und verbindet Wohnviertel mit Grünflächen entlang der Wasserlandschaft.
Die Ansiedlung entstand nach 1877 im Umfeld eines neuen Bahnhofs an der Strecke nach Warschau. Nach dem Ersten Weltkrieg erhielt der Ort seinen heutigen Namen zur Erinnerung an die polnischen Legionen, die für die Unabhängigkeit gekämpft hatten.
Die Arena Legionowo dient als zentraler Austragungsort für Sportwettbewerbe, einschließlich Fußballspiele und Damenvolleyballturniere.
Regionalzüge fahren regelmäßig zwischen der Stadt und der polnischen Hauptstadt und legen die Strecke in etwa einer halben Stunde zurück. Der Bahnhof liegt zentral im Ortskern und erleichtert den Zugang zu den Wohngebieten und zum Seeufer.
Im Stadtgebiet stehen mehrere rote Backsteinkasernen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die an die russische Militärpräsenz in diesem Teil Polens erinnern. Diese Gebäude gehören heute zu den seltenen Zeugnissen jener militärischen Architektur in der Region.
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