Susz, Mittelalterliche Stadt in Ermland-Masuren, Polen
Susz ist eine Stadt in der Warmisch-Masurischen Woiwodschaft im Norden Polens, die sich an den Ufern des Suskie-Sees erstreckt. Das Siedlungsgebiet liegt teils nördlich und teils westlich dieses Gewässers und bildet einen Ausgangspunkt zur Erkundung der hiesigen Seen- und Waldlandschaft.
Die Siedlung entstand aus einer baltisch-preußischen Gemeinschaft namens Susse und wurde 1454 unter König Kasimir IV. Jagiello Teil des Königreichs Polen. Diese Eingliederung markierte einen Wendepunkt in der politischen Zugehörigkeit und kulturellen Entwicklung der Region.
Der Name stammt vom baltischen Stamm der Prussen, die die ursprüngliche Siedlung gründeten. Die lokale Architektur und das Stadtbild zeigen heute noch Spuren dieser frühen Geschichte.
Der beste Weg, die Stadt zu erkunden, ist zu Fuß, um ihre mittelalterlichen Strukturen und die Nähe zum See voll wahrzunehmen. Besucher sollten beachten, dass lokale Archive Genealogie-Unterlagen aus dem 19. Jahrhundert enthalten, falls man sich für Familiengeschichte interessiert.
Während des Zweiten Weltkriegs war hier ein Nebenlager des Konzentrationslagers Stutthof untergebracht, das Teil des Naziterrornetzes war. Nach Kriegsende kehrte die Stadt unter polnische Verwaltung zurück und trägt diesen schwierigen Teil ihrer Geschichte mit sich.
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