Pruszcz Gdański, Verwaltungshauptstadt im Landkreis Danzig, Polen
Pruszcz Gdański ist eine Gemeinde am Radaunefluss, wo das Weichseldelta auf die Kaschubische Seenplatte trifft, im erweiterten Ballungsraum der Dreistadt gelegen. Die Siedlung erstreckt sich beiderseits des Flusses und bildet einen Verkehrsknotenpunkt zwischen Danzig und den nördlichen Landesteilen Pommerns.
Archäologische Funde belegen Besiedlungsspuren aus der Bronze- und Eisenzeit, während die frühesten schriftlichen Erwähnungen des Ortes auf das Jahr 1307 zurückgehen. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Ansiedlung entlang der Handelsrouten zwischen Danziger Bucht und dem Binnenland.
Das Kultur- und Sportzentrum koordiniert Veranstaltungen und betreut den Internationalen Baltischen Kulturpark mit seiner Freilichtbühne und den angelegten Grünflächen. In diesem Areal finden regelmäßig öffentliche Aufführungen statt, die Besucher aus der gesamten Dreistadt anziehen und das gesellschaftliche Leben der Gemeinde prägen.
Die Gemeinde dient als Verkehrsknotenpunkt mit Bahnverbindungen nach Danzig und Leba sowie direktem Anschluss an die Umfahrung der Dreistadt für überregionale Fahrten. Reisende finden in der Ortsmitte Wegweiser zu den wichtigsten Einrichtungen und Anschlüssen.
Im Komplex Faktoria stehen Nachbauten früher Bernsteinhandwerkersiedlungen mit Bildungsausstellungen über die antiken Handelswege zur Römerzeit. Diese Rekonstruktionen geben Einblicke in die Verarbeitung und den Export des baltischen Goldes, das über Jahrhunderte eine zentrale Rolle in der regionalen Wirtschaft spielte.
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