Rynek, Mittelalterlicher Platz in Wrocław, Polen
Der Marktplatz ist eine ausgedehnte gepflasterte Fläche im Herzen von Breslau, die von mehrgeschossigen Häusern unterschiedlicher Baustile umgeben ist. Im Zentrum erhebt sich das gotische Rathaus, während ringsum Fassaden in verschiedenen Farben und Epochen die Ränder säumen.
Herzog Heinrich I. der Bärtige gründete den Platz zwischen 1214 und 1232 nach Magdeburger Recht als Handelsort für die wachsende Stadt. Über die Jahrhunderte wechselten Herrschaft und Baustile, doch die zentrale Funktion blieb erhalten.
Der Platz trägt seinen Namen vom mittelalterlichen Handel, der hier jahrhundertelang den Alltag prägte. Heute versammeln sich Einheimische und Besucher vor den bunten Bürgerhäusern, die Cafés und Geschäfte beherbergen, während die Świdnicka-Kellerei weiterhin ihre Gäste unter gewölbten Decken empfängt.
Die Fußgängerzone ist von elf Straßen aus erreichbar und bietet zahlreiche Restaurants und Cafés. Besucher können das Gelände jederzeit durchqueren und finden überall Sitzgelegenheiten, vor allem in den wärmeren Monaten.
Das Bodenniveau liegt heute etwa zwei Meter höher als im Mittelalter, was die jahrhundertelange Schichtung von Pflaster und Bauschutt zeigt. Im Untergrund finden sich noch Fundamente älterer Gebäude, die von früheren Siedlungsphasen zeugen.
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