Tarczyn, Gemeinde in der Woiwodschaft Masowien, Polen
Tarczyn ist eine Stadt in der Masovischen Woiwodschaft, etwa 30 Kilometer südlich von Warschau gelegen und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 114 Quadratkilometern. Die Stadt liegt auf einer Höhe von etwa 140 Metern und befindet sich im Powiat Piaseczno.
Die Stadt erhielt 1353 das Magdeburger Stadtrecht von Herzog Kasimir I. von Mazovien, der auch den Bau der gotischen Nikolauskirche finanzierte.
Das Herrenhaus in der Stadt diente als Drehort für Episoden der polnischen Fernsehserie Złotopolscy. Der Ort hat damit eine Verbindung zum polnischen Fernsehen und zur Populärkultur der Region.
Der Ort ist über die Autobahn S7, Teil der Europastraße E77, leicht zu erreichen und bietet direkte Verbindungen nach Warschau und zum Flughafen Warschau-Chopin. Besucher finden gute Verkehrsanbindungen in die Stadt und zur Umgebung.
Der Name stammt vom kleinen Fluss Tarczynka, der die Gegend durchfließt. Erste Erwähnungen belegen die Existenz der Siedlung bereits 1284 als Tarczin und später 1353 als Tarczyn.
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