Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern, Katholisches Kloster im Stadtteil Powiśle, Warschau, Polen.
Das Klasztor sióstr szarytek w Warszawie ist ein Klostergebäude in der Tamka-Straße, das eine Barockkirche des Heiligen Kasimir und Wohngebäude umfasst. Die Anlage befindet sich an einem Hang oberhalb der Weichsel und zeigt die charakteristische barocke Architektur mit ihren Fassaden und Proportionen.
Das Kloster wurde 1652 gegründet, als Maria Ludwika Gonzaga, die Ehefrau von König Jan Kazimierz, die Schwestern der Barmherzigkeit nach Warschau brachte. Nach der Zerstörung im Jahr 1939 wurde die Anlage bis 1956 wiederaufgebaut und behielt dabei ihre ursprüngliche Baugestalt bei.
Die Schwestern arbeiten seit ihrer Ankunft mit lokalen Gemeinden zusammen und konzentrieren sich auf Bildung, Pflege und soziale Unterstützung. Heute sieht man ihre Präsenz in der Stadt durch die verschiedenen Einrichtungen, die sie betreiben und in denen Menschen aus dem Viertel Hilfe suchen.
Die Klostergebäude sind für Besucher nicht zugänglich, aber man kann die Außenarchitektur und die Kirchenfassade von den umliegenden Straßen aus betrachten. Die beste Sicht hat man von der Tamka-Straße und den angrenzenden Wegen entlang des Hangs.
Das Kloster wurde während des Zweiten Weltkriegs völlig zerstört, die Nonnen kehrten aber nach der Wiederaufbauphase in ihre Gemeinschaft zurück. Dieses Durchhaltevermögen prägte das Leben des Ortes und zeugt von der Bedeutung der Gemeinschaft für das Viertel.
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