Kodeń, Flussdorf in der östlichen Woiwodschaft Lublin, Polen
Kodeń ist ein Dorf, das sich entlang des Bug erstreckt, wobei dieser Fluss eine natürliche Grenze zwischen Polen und Belarus bildet, etwa 37 Kilometer südöstlich von Biała Podlaska. Das Dorf hat einen kompakten, entlang des Flusses orientierten Grundriss mit der Basilika als zentralem Bauwerk.
Jan Sapieha kaufte und befestigte die Siedlung im Jahre 1511 und etablierte sie als Stadt mit eigenem Magdeburger Recht, was der Region erheblichen Einfluss verlieh. Diese frühe Gründung prägte die Entwicklung und Bedeutung des Ortes.
Die St.-Anna-Basilika beherbergt ein verehrtes Marienschrein mit einem gemalten Bild, das in den lokalen Gebräuchen eine zentrale Rolle spielt. Dieses Heiligtum zieht Pilger an, die an Prozessionen und Festtagen teilnehmen.
Das Dorf hat regelmäßige Busverbindungen zu Biała Podlaska mit mehrmals täglich verkehrenden Diensten vom zentralen Platz aus. Bei der Ankunft orientiert man sich leicht, da die meisten Sehenswürdigkeiten entlang der Uferstraße liegen.
Die Kirche des Heiligen Geistes von 1530 zeigt belarussische Gotik und war ursprünglich als Kapelle des Sapieha-Palasts gebaut. Diese architektonische Besonderheit wird von vielen Besuchern übersehen.
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