Capuchins in Łomża, Barockes Klosterkomplex in Łomża, Polen.
Das Kapuzinerkloster in Łomża ist ein Barockgebäudekomplex mit einer Kirche, Nebengebäuden und Gärten, der auf einem Steilhang oberhalb der Narew liegt. Die Gesamtanlage erstreckt sich über eine größere Fläche und wird durch ein Backsteintor mit Eingangsportal auf der Straße Krzywe Koło zugänglich.
Zwei Brüder namens Trzaska brachten die Franziskaner-Kapuziner 1763 nach Łomża und veranlassten den Bau des Klosters zwischen 1770 und 1772. Die Kirche wurde 1798 geweiht, wobei Bausteine aus der vorher abgerissenen Kirche des heiligen Laurentius wiederverwendet wurden.
Das Kloster war lange Zeit ein spirituelles Zentrum für die lokale Bevölkerung und prägt bis heute das religiöse Leben in Łomża. Die Kapuziner haben hier seit ihrer Ankunft Gottesdienste gefeiert und spielen eine wichtige Rolle in der Seelsorge der Stadt.
Das Kloster ist von außen zugänglich und zeigt seine barocke Architektur, wobei die Backsteinmauer und das Eingangstor auf der Krzywe Koło-Straße leicht zu erkennen sind. Der Besuch ist unabhängig von Tageszeiten möglich, wobei man jedoch respektvoll bleiben sollte, da es sich um einen aktiven Klosterkomplex handelt.
Der Komplex wurde mit Steinen aus einer abgerissenen Kirche gebaut, was dem Gebäude eine besondere architektonische Geschichte gibt. Diese Wiederverwendung von Materialien zeigt, wie der Bau mit der älteren religiösen Tradition der Stadt verbunden ist.
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