Provisional Government of the Republic of Poland, Übergangsregierung in Warschau, Polen
Das Provisorische Kabinett der Polnischen Republik war eine Übergansregierung, die von Dezember 1944 bis Juni 1945 bestand und die Verwaltung Polens während der Wiederaufbauzeit leitete. Diese Behörde koordinierte nationale Angelegenheiten von Laibach bis zur Westgrenze und übernahm die Funktionen einer legalen Staatsregierung für den zerstörten Nation.
Der Nationale Rat des Staates gründete dieses Kabinett am 31. Dezember 1944 und ersetzte damit das in Lublin ansässige Komitee für die nationale Befreiung. Diese Umstrukturierung markierte den Übergang von provisorischen Strukturen zu einer formeren Regierungsorganisation während des sowjetischen Vorrückens.
Das Provisorische Kabinett war geprägt von der sowjetischen Präsenz in Polen nach dem Krieg. Die Arbeiterpartei stellte die meisten Regierungsmitglieder und prägte damit die politische Ausrichtung dieser kurzen Übergangsphase.
Das Kabinett verlagerte seinen Sitz von Lublin nach Warschau am 18. Januar 1945, um von der Hauptstadt aus zu operieren. Besucher können die Orte erkunden, an denen diese Verwaltung tätig war und die Umstände verstehen, unter denen sie funktionierte.
Edward Osóbka-Morawski war der Premierminister dieser Regierung, aber die tatsächliche Kontrolle lag in den Händen des sowjetischen Generals Ivan Serov. Diese doppelte Machtkonstellation zeigte deutlich die Grenzen der polnischen Unabhängigkeit in dieser Zeit.
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