Burg Nowy Sącz, Mittelalterliche Burg in Nowy Sącz, Polen
Nowy Sącz Castle ist eine Burgruine in Nowy Sącz, Polen, an der Stelle, wo der Dunajec und die Kamienica aufeinandertreffen. Von der ursprünglichen Anlage sind Mauerreste und Teile der Ecktürme erhalten geblieben.
König Kasimir III. ließ die Burg um die Mitte des 14. Jahrhunderts als Grenzfestung im Süden Polens errichten. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde sie durch den Architekten Maciej Trapola erweitert und in einen Verwaltungssitz umgewandelt.
Die Burg war im 14. Jahrhundert Residenz mehrerer wichtiger Herrscher, darunter König Ludwig I. von Ungarn und die heilige Königin Jadwiga von Anjou. Der Ort spiegelt die Verbindung dieser mächtigen Persönlichkeiten zur Geschichte der Region wider.
Das Gelände ist frei zugänglich und lässt sich zu Fuß erkunden, wobei festes Schuhwerk empfehlenswert ist, da der Boden uneben ist. Informationstafeln vor Ort helfen dabei, die verschiedenen Bereiche der Ruine zu verstehen.
Königin Jadwiga von Anjou, die heute heiliggesprochen ist, verbrachte in jungen Jahren Zeit auf dieser Burg. Obwohl sie vor allem mit Krakau in Verbindung gebracht wird, hinterließ sie auch hier ihre Spuren.
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