Mielżyński-Palast, Klassizistischer Palast in Pawłowice, Polen.
Der Palast in Pawłowice ist ein klassizistisches Gebäude mit aufwendigen Stuckdekorationen, besonders auf der Obergeschoss. Die Haupträume sind ein großer Speisesaal und ein Ballsaal, die als repräsentative Räume des Hauses dienten.
Das Gebäude wurde zwischen 1779 und 1783 erbaut, nachdem Maksymilian Mielżyński den Architekten Carl Gotthard Langhans mit seinem Entwurf beauftragte. Diese Bauphase fiel in eine Zeit, in der der Klassizismus in der polnischen Architektur an Einfluss gewann.
Die Außenskulpturen des Palastes verkörpern Tugenden wie Klugheit, Freiheit und Fleiß durch allegorische Figuren. Diese Darstellungen spiegeln die Werte wider, die der Bauherr für wichtig hielt und wollte nach außen hin zur Schau stellen.
Das Gebäude wird heute von einer Experimentaleinheit des Instituts für Viehzucht aus Krakau verwaltet und ist nicht für Publikum geöffnet. Wer einen Besuch plant, sollte telefonisch im Voraus Kontakt aufnehmen und eine Besichtigung vereinbaren.
Der Seidenraum enthält Wandteppiche aus Paris mit grotesken Motiven, die speziell für diesen Raum beschafft wurden. Auch die Möbelstücke stammen aus renommierten Werkstätten in Paris und Leipzig und zeigen die Verbindung des Hauses zu westeuropäischen Handelszentren.
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