Złe Mięso, Dorf in der Woiwodschaft Pommern, Polen.
Złe Mięso ist ein Dorf an der nördlichen Grenze des Tuchola-Waldes in der Woiwodschaft Pommern. Der Ort liegt ungefähr 70 Kilometer südwestlich von Gdańsk und umfasst heute etwa 200 Bewohner.
Die Siedlung wurde erstmals 1480 in deutschen Dokumenten als Boszfleyth erwähnt und durchlief mehrere Namenswechsel. Der polnische Name wurde um 1664 etabliert und blieb seitdem bestehen.
Der Name bedeutet auf Polnisch "schlechtes Fleisch" und bezieht sich auf eine alte Geschichte eines Gastwirts, der an einem Flussort fragwürdige Taten beging. Die Geschichten prägen bis heute die lokale Identität des Ortes.
Der Ort ist in der Gmina Czersk im Kreis Chojnice administrativ organisiert und am einfachsten über regionale Straßen erreichbar. Die umgebende Waldlandschaft bietet gute Bedingungen für Wanderungen und Erkundungen der Natur.
Archäologische Ausgrabungen aus dem Jahr 1994 zeigten, dass Menschen in dieser Gegend bereits seit etwa 6000 Jahren leben, was bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Diese Funde deuten auf eine kontinuierliche Besiedlung hin, die weit vor der ersten schriftlichen Dokumentation begann.
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