Tatary, Wohnviertel im östlichen Lublin, Polen.
Tatary ist ein Stadtviertel im östlichen Lublin, das sich entlang der Łęczyńska-Straße erstreckt und Wohnhäuser mit ehemaligen Industriebauten verbindet. Das Gebiet grenzt an das Tal der Bystrzyca und liegt auf einem flachen, von früheren Steinbrüchen geprägten Gelände.
Der Stadtteil entstand im frühen 15. Jahrhundert, als sich tatarische Siedler hier unter König Władysław Jagiełło niederließen. Im 16. Jahrhundert verwandelten von König Sigismund I. verliehene Steinbruchrechte das Gebiet in ein gewerbliches Zentrum.
Der Name des Stadtteils geht auf tatarische Siedler zurück, die sich hier im Mittelalter niederließen und der Gegend ihren heutigen Namen gaben. Einige Straßennamen erinnern noch heute an diese Herkunft und machen sie für Besucher spürbar.
Das Viertel ist mit mehreren Buslinien an das Lublinener Stadtzentrum angebunden und damit gut erreichbar. Ein Spaziergang entlang der Bystrzyca ist eine einfache Möglichkeit, den flussnahen Teil der Gegend zu erkunden.
Obwohl das Gebiet heute überwiegend Wohncharakter hat, sind einige Geländeformationen noch immer auf die früheren Steinbrüche zurückzuführen, die hier jahrhundertelang in Betrieb waren. Diese kleinen Geländeunregelmäßigkeiten fallen beim Spaziergang auf, wenn man weiß, wonach man suchen muss.
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