Radisson Blu Sobieski, Hotel in Polen
Das Radisson Blu Sobieski ist ein Hotel im Warschauer Bezirk Ochota, das in einem postmodernen Stil errichtet wurde. Es verfügt über sieben Stockwerke und über 400 Zimmer und ist auf dem Platz Artur Zawisza gelegen, direkt zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof Warszawa Zachodnia.
Das Hotel wurde zwischen 1990 und 1992 errichtet, kurz nach dem politischen Wandel in Polen, als gemeinsames Projekt von PKO Bank Polski und Bank Pekao. Es wurde von den Architekten Wolfgang Triessing und Maciej Nowicki entworfen und gehörte zu den ersten großen Hotelprojekten der neuen Ära in Warschau.
Der Name bezieht sich auf Jan III. Sobieski, einen polnischen König aus dem 17. Jahrhundert, dessen Erbe in der Stadt noch heute präsent ist. Das Gebäude mit seinen auffälligen Formen und Farben spiegelt den Wandel Warschaus nach 1989 wider und zeigt, wie die Stadt sich neu erfunden hat.
Das Hotel befindet sich am Platz Artur Zawisza, der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und in der Nähe mehrerer Bus- und Straßenbahnlinien liegt. Von hier aus sind das Stadtzentrum und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bequem zu Fuß oder mit der U-Bahn erreichbar.
Bei seiner Eröffnung war das Gebäude mit waagerechten Streifen in Blau, Gelb, Braun und Orange bemalt, was in der Stadt für viel Aufsehen und geteilte Meinungen sorgte. Im Jahr 2023 wurde die Fassade in einem dezenten Hellgrau neu gestrichen, nachdem ein Antrag auf Denkmalschutz abgelehnt worden war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.