Capuchin monastery complex in Lublin, Barockes Klosterkomplex in Lublin, Polen.
Das Kapuzinerkloster in Lublin ist ein barockes Gebäudekomplex an der Krakowskie-Przedmieście-Straße mit einer schlichten Fassade, Pilastern und Statuen von Sankt Peter und Sankt Paul. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude mit Kirche und Wohn- und Wirtschaftsräumen für die Ordensgemeinschaft.
Der Komplex wurde von Architekt Karol Bay entworfen und zwischen 1726 und 1733 unter der Schirmherrschaft von Paweł Sanguszko fertiggestellt. Diese Gründungsphase prägte die barocke Bauweise und die spirituelle Bedeutung des Ortes in Lublin.
Das Innere folgt kapuzinischen Traditionen mit sparsamer Ausstattung, unverzierten Eichenbrettern an Altären und einer weißen Marmorstatue der Jungfrau Maria von Władysław Oleszczyński. Die schlichte Gestaltung spiegelt das Gelübde der Einfachheit wider, das für diesen Orden charakteristisch ist.
Das Gelände ist täglich für Besucher zugänglich, um Gottesdienste zu beobachten und die Innenausstattung zu erkunden. Es ist ratsam, ruhiges Verhalten zu bewahren und religiöse Praktiken zu respektieren, während man die Räumlichkeiten durchquert.
Ein Auge der Vorsehung sitzt im Zentrum des dreieckigen Giebels und symbolisiert die göttliche Überwachung des Klosters. Dieses Motiv ist ein seltenes Merkmal in der barocken Architektur der Region und zieht wenige Besucher bewusst an.
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