Nature reserve Bonarka, Naturschutzgebiet in Krakau, Polen
Das Naturschutzgebiet Bonarka ist ein ehemaliger Kalksteinbruch im Süden Krakaus, in dem die Gesteinsschichten der oberen Kreidezeit offen zutage treten. Die Wände des Steinbruchs zeigen alte Meeresböden in einer Tiefe, die man selten an einem einzigen Ort so deutlich sehen kann.
Etwa ein Jahrhundert lang wurde hier Kalkstein abgebaut, um eine nahegelegene Zementfabrik zu versorgen. Nach dem Ende der Abbauarbeiten wurde das Gelände 1961 unter Naturschutz gestellt, um die freigelegten Gesteinsschichten zu erhalten.
Der Name Bonarka stammt vom früheren Steinbruchgelände in diesem Teil Krakaus, das heute ein ruhiger Ort für Spaziergänger und Schulklassen ist. Die freigelegten Gesteinsschichten sind direkt sichtbar und machen die Natur für alle zugänglich, die durch das Gebiet gehen.
Das Gebiet ist zu Fuß erreichbar und über markierte Wege leicht zu begehen, aber das Gelände ist uneben und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Da es sich um Schutzgebiet handelt, sollte man die Wege nicht verlassen und nichts am Boden berühren oder mitnehmen.
An diesem Ort ist eine seltene Erosionsoberfläche aus der Kreidezeit erhalten geblieben, die in dieser Form in Europa sonst nirgendwo zu sehen ist. Geologen aus ganz Europa kommen gezielt hierher, um diese Oberfläche zu untersuchen.
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