City walls of Radom, Mittelalterliche Befestigung in Radom, Polen
Die Stadtmauern von Radom sind eine Befestigungsanlage aus dem Mittelalter, die sich über erhaltene Abschnitte der ehemaligen Stadtumwallung erstreckt. Die Struktur besteht aus Stein- und Ziegelelementen mit halbrunden Wehrtürmen, die strategisch um den Perimeter angeordnet waren.
Die Mauern wurden in der 1360er Jahren unter König Kasimir III. errichtet und um 1388 fertiggestellt, was ein großes städtisches Entwicklungsprojekt darstellte. Dieser Bau war Teil der königlichen Befestigung mehrerer Städte während einer Periode zunehmender urbaner Bedeutung.
Die Mauern zeigen noch heute die mittelalterliche Bauweise mit Ziegeln im Möncverbund und regelmäßig verteilten Halbttürmen, die das Bild der Stadt prägten. Besucher können diese charakteristischen Merkmale der damaligen Architektur an den erhaltenen Abschnitten erkennen.
Sie können die Reste der Mauern an mehreren Stellen in der Stadt besichtigen, wo Steinabschnitte und Mauerwerk freigelegt sind. Der beste Zugang ist von den öffentlichen Straßen aus, die entlang der ehemaligen Befestigungslinie verlaufen.
Die Mauern erforderten außergewöhnliche Finanzierungsarrangements, bei denen angrenzende Dörfer und Klöster zur Instandhaltung beitragen mussten. Dies war eine frühe Form der Shared Responsibility für städtische Infrastruktur zwischen der Stadt und ihren umliegenden Gemeinschaften.
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