Bałtów Palace, Neoklassizistischer Palast in Bałtów, Polen
Der Palast von Bałtów ist eine klassizistische Residenz, die zwischen 1894 und 1899 für Fürst Aleksander Drucki-Lubecki erbaut wurde und von italienischer Architektur inspiriert ist. Er steht auf rechteckigem Grundriss und hatte ursprünglich drei Geschosse; nach einem Brand 1913 wurde ein Geschoss entfernt. Über dem Eingang steht die Inschrift: „Boże Ci wszyscy, którzy tu bywają czego nam życzą niechaj sami mają“.
Fürst Aleksander Drucki-Lubecki ließ den Palast zwischen 1894 und 1899 im klassizistischen Stil nach italienischen Vorbildern errichten. Ein Brand 1913 beseitigte eines der ursprünglich drei Geschosse. Im August 1944 vertrieben die Deutschen die Familie Lubecki und quartierten ein 300 Mann starkes Bataillon ein; sowjetische Soldaten richteten später einen Schießstand ein. Im Juli 2014 ging er nach 70 Jahren an die Erben der Familie zurück.
Über dem Eingang des Palastes steht der Spruch „Boże Ci wszyscy, którzy tu bywają czego nam życzą niechaj sami mają“, eine polnische Anrufung, die Besuchern dasselbe Gute wünscht, das sie den Bewohnern wünschen. Der Landschaftspark, im 17. Jahrhundert begonnen und 1900 vollendet, umfasst etwa 10 Hektar. Im Juli 2014 ging das Gut nach 70 Jahren an die Erben der Drucki-Lubecki zurück.
Der Palast steht in Bałtów in der Woiwodschaft Heiligkreuz, umgeben von einem Landschaftspark von etwa 10 Hektar. Die Innenräume sind nicht regelmäßig geöffnet, daher konzentriert sich der Besuch auf das Äußere und den Park. Zum Komplex gehören außerdem ein Arbeiterhaus von 1900, ein Pförtnerhaus von 1914, ein Tiefbrunnengebäude mit Turbine und eine Transformatorenstation von 1925.
Über dem Eingang steht die polnische Inschrift „Boże Ci wszyscy, którzy tu bywają czego nam życzą niechaj sami mają“ – allen, die hier verweilen, sei gewährt, was sie uns wünschen. Nach einem Brand 1913 verlor das Schloss sein drittes Geschoss; heute sind nur zwei Etagen erhalten.
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