Building of the Zachęta National Gallery of Art, Kunstgalerie-Palast in Śródmieście, Polen
Das Gebäude der Zachęta Nationalgalerie für Kunst ist ein späthistoristischer Palast an der Plac Małachowskiego in Warschaus Stadtzentrum mit symmetrischer Fassade, klassischen Säulen und aufwendigen Steindetails. Ein markanter Kuppelbau krönt den Haupteingang und verleiht dem Gebäude seine charakteristische Silhouette.
Das Gebäude entstand 1900 und wurde kurz danach zur nationalen Gedenkstätte, als Präsident Gabriel Narutowicz dort 1922 ermordet wurde. Dieses Ereignis prägte das Verständnis des Palastes als Ort historischer Bedeutung für die Stadt.
Das Gebäude beherbergt regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst aus aller Welt, die durch Vorträge und Workshops ergänzt werden. Besucher können sich hier mit internationalem künstlerischem Schaffen auseinandersetzen und an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen.
Das Gebäude ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, mit längeren Stunden am Donnerstag, und es werden Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten. Es empfiehlt sich, beim Erkunden der mehreren Galerieräume Zeit einzuplanen und vorab die aktuelle Programmplanung zu überprüfen.
Stefan Szyller, der bekannte Warschauer Architekt, schuf mit diesem Bau sein erstes großes Werk, das später zur Grundlage seines Ruhms wurde. Die originalen Ausstellungshallen sind mit natürlichen Oberlichtsystemen ausgestattet, die seit 1900 Kunstwerke auf natürliche Weise beleuchten.
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