Klarissenkloster Stary Sącz, Klarissenkloster aus dem 13. Jahrhundert in Stary Sącz, Polen.
Das Armenklarissen-Kloster in Stary Sącz ist ein Komplex aus Gebäuden mit einer gotischen Kirche als Hauptbau. Das Kirchenschiff der Kirche erstreckt sich über mehrere Joche und wird durch eine schmälere Apsis mit Altarraum abgeschlossen.
Die Fürstin Kinga von Kraków-Sandomierz gründete das Kloster im Jahr 1280 und stiftete die Stadt Stary Sącz sowie zahlreiche umliegende Dörfer. Im frühen 17. Jahrhundert führte der italienische Baumeister Jan de Simoni umfangreiche Umbauten durch, die dem Kloster sein heutiges Aussehen gaben.
Das Kloster trägt den Namen der heiligen Kinga, die hier als Gründerin verehrt wird, und die Nonnen haben es seit Jahrhunderten bewohnt. Besucher sehen, wie das Klosterleben die Architektur und die Räume bis heute prägt, mit Bereichen für Gebet, tägliche Arbeit und Rückzug.
Das Kloster ist noch immer ein aktiver Ort des Gebetslebens, weshalb Besucher die regelmäßigen Öffnungszeiten und religiösen Zeremonien beachten sollten. Geführte Touren durch die Räume und Höfe sind während bestimmter Zeiten möglich und geben tiefere Einblicke in das Klosterleben.
In der Kapelle des Klosters steht eine hölzerne Statue der heiligen Kinga aus dem Jahr 1470, handgeschnitzt aus Lindenhholz von mittelalterlichen Handwerkern. Diese Darstellung ist über 500 Jahre alt und zeigt die künstlerische Qualität der damaligen Zeit.
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