Syrenka-Denkmal, Bronzedenkmal an der Wybrzeże-Kościuszkowskie-Straße in Śródmieście, Polen.
Das Syrenka-Denkmal besteht aus einer 2,75 m hohen Bronzefigur der Warschauer Nixe auf einem dreiteiligen Sandsteinsockel in einem Brunnenbecken, insgesamt etwa 6 m hoch. Die Nixe hält in der rechten Hand ein erhobenes Schwert und in der linken einen runden Schild mit gekröntem Adler und der Aufschrift „Warszawa“; ihr Haar ist zu einem Knoten gebunden. Es steht am Weichselufer an der Wybrzeże Kościuszkowskie nahe der Świętokrzyski-Brücke.
Das Denkmal ging auf eine Initiative von Stadtpräsident Stefan Starzyński zurück, der der Bildhauerin Ludwika Nitschowa eine Halle im Wasserwerk in der Koszykowa-Straße 81 überließ. Der Bronzeguss erfolgte 1938 bei den Brüdern Łopieński, im April 1939 wurde die Statue ohne Feier aufgestellt. 1949 verschloss dieselbe Werkstatt 35 Einschusslöcher, 1966 wurde der Brunnen wieder in Betrieb genommen.
Die Figur hält einen Schild und ein Schwert, was auf eine Schutzsymbolik hinweist, die in Warschaus Geschichte tief verwurzelt ist. Diese Darstellung der Stadtnixe prägt das Gesicht Warschaus und wird von Besuchern als das Wahrzeichen der Stadt erkannt.
Das Denkmal steht in der Nähe des Świętokrzyski-Brückensystems und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Ein Umgang ist möglich und die Uferpromenade bietet viele Wege zum Spazieren in der Nähe.
Das Gesicht ist nicht das von Krystyna Krahelska: Nitschowa nutzte die Ethnografiestudentin nur für Kopf und Oberkörper und nannte ihren Namen erst nach dem Krieg. Eine verkleinerte Kopie steht im Museum des Warschauer Aufstands, im Krystyna Krahelska gewidmeten Teil.
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