Diabla Dziura w Bukowcu, Höhle in Polen
Diabla Dziura w Bukowcu ist eine Höhle im südlichen Polen mit einer Länge von über 365 Metern und einer Tiefe von etwa 42 Metern. Das Gelände wird von bizarren Felsformationen aus karpatischem Gestein geprägt, die verschiedene Formen annehmen und bis zu 15 Meter hoch aufragen.
Die Höhle entstand durch natürliche geologische Prozesse in den Karpaten und wurde später ein Schutzgebiet für seltene Fledermausarten wie das Kleine Hufeisennase, die dort überwintern. Der Schutzstatus wurde etabliert, um diese wertvollen natürlichen Lebensräume und die darin lebenden Arten zu bewahren.
Lokale Legenden berichten von Boruta, einem Dämon, der in den Höhlen Schätze bewacht haben soll. Diese Geschichten prägen bis heute die Wahrnehmung der Felsen und werden von Besuchern bei ihren Wanderungen erzählt.
Der Weg zum Reservat führt über eine asphaltierte Straße zu einem Parkplatz in der Nähe einer alten Holzkirche, wo man das Auto sicher abstellen kann. Der Wanderweg ist etwa 2,5 Kilometer lang, gut ausgeschildert und für Familien mit Kindern sowie ältere Menschen geeignet, wobei eine komplette Umrundung etwa 1,5 bis 2 Stunden dauert.
Kleine Hufeisennase-Fledermäuse überwintern in der Höhle und haben dort einen ihrer wichtigsten Lebensräume in der Region etabliert. Deshalb bleibt die Höhle für Besucher geschlossen, doch man kann die Fledermäuse manchmal abends bei der Ausflugbeobachtung vom Parkplatz aus sehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.