Klasztor kanoników regularnych w Czerwińsku nad Wisłą, Romanisches Kloster in Czerwińsk nad Wisłą, Polen
Das Kloster ist ein Steinbau mit zwei Türmen aus dem frühen 12. Jahrhundert mit romanischen, gotischen und barocken Elementen gemischt. Der mittelalterliche Portalbogen von 1140 ist noch erhalten und zeigt die frühesten architektonischen Merkmale des Komplexes.
Das Kloster wurde in der frühen Romanik gegründet und entwickelte sich über Jahrhunderte durch stilistische Veränderungen. Ein König besuchte vor einer großen Schlacht 1410 hier zum Gebet und hinterließ einen Helm als Zeichen seines Dankes.
Die südliche Kapelle beherbergt die größte Sammlung romanischer Fresken in Polen, die Anfang des 13. Jahrhunderts von unbekannten Künstlern gemalt wurden. Diese Wandmalereien zeigen religiöse Szenen und sind für Besucher heute noch sichtbar und beeindruckend.
Das Kloster bietet regelmäßig Messen an und ermöglicht geführte Touren durch die architektonische Anlage mit ihren verschiedenen Räumen. Besucher sollten sich auf unebene Böden in älteren Teilen des Gebäudes vorbereiten und angemessene Kleidung für einen religiösen Ort tragen.
Das Kloster war Vorreiter bei der Verwendung von Ziegeln statt Stein im polnischen Romanikstil und setzte damit einen neuen Standard. Diese Bautechnik wurde später von vielen anderen religiösen Gebäuden in der Region kopiert und verbreitete sich weit.
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