Palace in Poręba Żegoty, Adelsresidenz in Poręba Żegoty, Polen
Der Palast in Poręba Żegoty ist ein Herrenhaus mit mehreren zugehörigen Gebäuden auf seinem Gelände, darunter ein Hauptgebäude, eine Kapelle-Mausoleum, einen Speicher, ein Verwalterhaus und Wirtschaftsgebäude. Der Komplex umfasst auch Parkgelände mit Fischteichen und einer Steinstatue des heiligen Johannes Nepomuk sowie Überreste von Nebengebäuden.
Das Anwesen war bis 1945 im Besitz der Familie Szembek und wurde während des Zweiten Weltkriegs als Erholungszentrum für Personal von Auschwitz-Birkenau genutzt. Diese traumatische Zeit hinterließ tiefe Narben in der Geschichte des Ortes und veränderte für immer seine Bedeutung.
Der Palast zeigt die architektonische Entwicklung der Region, entstanden aus einem Holzherrenhaus der Familie Korycinski und später von Franciszek Szwarcenberg-Czerny im Barock-Stil umgestaltet. Die Anlage spiegelt die Lebensweise des lokalen Adels wider, dessen Geschmack und Wohlstand sich in der Art widerspiegeln, wie das Gebäude und seine Umgebung gestaltet wurden.
Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden, wobei Besucher die Ruinen der Nebengebäude beobachten und die Parklandschaft mit ihren Seen und Denkmälern durchstreifen können. Der Ort liegt in einer ländlichen Gegend, daher ist es ratsam, sich Zeit zu nehmen und die Umgebung ruhig zu erkunden.
Im Park steht eine Familie-Mausoleum-Kapelle, die zwischen 1920 und 1922 errichtet wurde und die Gräber von Alexander Szembek und seinen Verwandten enthält. Dieses Gebäude ist ein berührendes Denkmal für eine Familie, die das Anwesen über Generationen hinweg geprägt hat.
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