Schloss Krockow, Renaissanceschloss in Krokowa, Polen.
Schloss Krockow ist ein Schloss in Krokowa in der Woiwodschaft Pommern, das auf einen Rittersitz vom Ende des 13. Jahrhunderts zurückgeht und zu einer kleinen Burg mit Wall und Wassergraben ausgebaut wurde. Ende des 16. Jahrhunderts bestand es aus einem zweistöckigen Gebäude mit Ecktürmen auf einer 60 × 70 Meter großen, von einer Wehrmauer eingefassten Fläche. Im 17. Jahrhundert wurden Mauern und Wälle abgetragen, das Haupthaus um zwei Flügel erweitert und ein italienischer Garten angelegt.
In Krokowa bestand seit dem späten 13. Jahrhundert ein Rittersitz, der bis 1945 der Familie von Krockow gehörte. Ende des 16. Jahrhunderts war daraus eine zweistöckige Burg mit Ecktürmen auf einer von einer Wehrmauer eingefassten Fläche von 60 × 70 Metern geworden. 1782 wurde das Anwesen versteigert und von einer anderen Linie der Familie ersteigert; Louise von Krockow ließ das Schloss 1784 spätbarock umgestalten.
Das kaschubische Zentrum im Schloss wurde nach 1989 als Stiftung für Europäische Begegnung gegründet. Es organisiert Ausstellungen und Treffen zu kaschubischer Sprache und Brauchtum; im ehemaligen Gasthof am Park zeigt das Westpreußische Landesmuseum Münster wechselnde Ausstellungen.
Seit dem Abschluss des Umbaus 1994 beherbergt das Schloss ein Hotel und Tagungsbetrieb. Der Park wurde in seiner ursprünglichen Form wiederhergestellt und enthält eine Gurkenmagnolie, einen Trompetenbaum, einen Ginkgo und eine Riesenthuja. In einem ehemaligen Gasthof am Schlosspark zeigt das Westpreußische Landesmuseum Münster wechselnde Ausstellungen.
Die Philosophenallee im Schlosspark ist nach Johann Gottlieb Fichte benannt, der 1791/92 Hauslehrer auf Schloss Krockow war. Im Park stehen zudem eine Gurkenmagnolie, ein Trompetenbaum, ein Ginkgo und eine Riesenthuja.
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