Dotan, Archäologische Stätte bei Dschenin, Palästina
Dothan ist ein archäologischer Hügel in der nördlichen Westbank, dessen Geschichte sich über mehrere Jahrtausende erstreckt. Der Ort zeigt Überreste von neunzehn verschiedenen Besiedlungsphasen, angefangen von der Frühbronzezeit bis zur Kreuzfahrerperiode.
Die Besiedlung des Ortes begann in der Frühbronzezeit und setzte sich über viele Jahrhundert fort, wobei verschiedene Reiche und Völker ihre Spuren hinterließen. Im Mittelalter errichteten Kreuzfahrer einen Turm auf dem Hügel, was zeigt, dass die Stelle auch später noch strategisch wichtig war.
Der Ort ist mit der biblischen Geschichte verbunden und zeigt Überreste verschiedener antiker Kulturen, die hier über Jahrtausende lebten. Besucher können Spuren von Kanaanitischen und israelitischen Siedlungen sehen, die zeigen, wie unterschiedliche Völker diesen Platz nutzten.
Der Ort liegt an einer wichtigen Kreuzung historischer Handelsrouten, die nördliche und südliche Regionen verbanden. Der Besuch erfordert keine besonderen Vorkehrungen, aber es ist gut, stabile Schuhe und genügend Wasser mitzubringen, da die Umgebung offen und weitgehend unerschlossen ist.
Ein Kreuzfahrerturm namens Castellum Belismum wurde um 1156 auf dem alten Hügel errichtet und zeigt, dass die Stelle noch lange nach der Antike für Herrschende bedeutsam war. Diese mittelalterliche Befestigung überlagerte die antiken Ruinen und bildet heute eine ungewöhnliche Verbindung zwischen verschiedenen Epochen an einem einzigen Ort.
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