Ramallah, Verwaltungshauptstadt im zentralen Westjordanland, Palästina
Ramallah ist eine Verwaltungshauptstadt im zentralen Westjordanland in Palästina, die sich über mehrere Stadtviertel erstreckt und durch eine Mischung aus neuen Bauten und Häusern aus hellem Stein geprägt wird. Die Straßen verbinden Wohnviertel, Geschäftszonen und öffentliche Einrichtungen in unterschiedlichen Höhenlagen des hügeligen Geländes.
Die Besiedlung entstand im 16. Jahrhundert, als Familien sich hier niederließen und Gehöfte mit Innenhöfen aus einheimischem Kalkstein errichteten. Im 20. Jahrhundert wuchs der Ort zur Verwaltungsstadt und zog Einrichtungen an, die heute das politische und kulturelle Leben prägen.
Der Name der Stadt leitet sich vom arabischen Begriff für Hügel Gottes ab und verweist auf ihre Lage im Bergland. Besucher bemerken die Verbindung von Alltag und politischer Bedeutung in den Straßen und öffentlichen Plätzen, wo sich Geschäfte, Cafés und Verwaltungsgebäude zu einem lebendigen Stadtbild fügen.
Besucher können sich in der Altstadt zu Fuß bewegen und historische Gebäude erkunden, wobei bequeme Schuhe für die Wege durch die Hügel hilfreich sind. Viele Bereiche sind tagsüber frei zugänglich, während einzelne Einrichtungen eigene Öffnungszeiten haben können.
Unter den Bauten aus älteren Zeiten finden sich Elemente, die auf Einflüsse aus mehreren Jahrhunderten hinweisen, darunter Bögen und Türrahmen, die bei einem Rundgang durch bestimmte Gassen sichtbar werden. Diese älteren Häuser machen nur einen kleinen Teil der gesamten Bebauung aus und liegen oft zwischen neueren Gebäuden eingefügt.
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