Atarot, Landwirtschaftliche Siedlung am Stadtrand von Jerusalem, Palästina
Atarot ist eine Siedlung in den Hügeln nördlich von Jerusalem, die sich auf spezialisierte Landwirtschaft mit Terrassenbau konzentrierte. Die Bewohner passten ihre Anbaumethoden an das anspruchsvolle Gelände an und nutzen die steilen Hänge für verschiedene Kulturen.
Die Siedlung wurde 1914 von Pionieren gegründet und erlebte Unterbrechungen durch den Ersten Weltkrieg. Nach ihrer Wiederherstellung 1922 entwickelte sie sich zu einer etablierten Gemeinschaft mit eigener Geschichte und Struktur.
Die Siedlung zog in den 1930er Jahren Einwanderer aus Deutschland an, die landwirtschaftliche Fachkenntnisse mitbrachten. Diese neuen Bewohner prägten das Zusammenleben mit östlichen Pionieren und schufen eine vielfältige Gemeinschaft.
Die britischen Behörden beschlagnahmten große Teile des Ackerlandes für den Bau eines Flughafens, was die landwirtschaftliche Produktion der Siedlung stark einschränkte. Besucher sollten verstehen, dass die Gemeinde mit dieser Landnahme umgehen musste und ihre wirtschaftliche Grundlage verloren ging.
Residents who left 1948 gründeten später eine neue Gemeinschaft mit gleichem Namen in der Nähe von Lydda. Dieser neue Ort bewahrte den Namen und die Verbindung zur ursprünglichen Siedlung.
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