Ammunition Hill, Nationale Gedenkstätte in Jerusalem, Israel
Ammunition Hill ist ein Gedenkstättenkomplex in Jerusalem mit erhaltenen Bunkern, Schützengräben und Befestigungsanlagen. Die Strukturen stammen aus dem Krieg von 1967 und ermöglichen einen physischen Zugang zu den Originalschauplätzen.
Der Hügel war 1967 während des Sechstagekriegs ein strategisches Ziel, das israelische Fallschirmjäger von jordanischen Kräften eroberten. Diese Schlacht war ein entscheidender Moment für die Kontrolle Jerusalems.
Die Stätte wird von einer staatlichen Gesellschaft unter dem Ministerium für Kulturerbe verwaltet; hier findet jährlich die zentrale staatliche Gedenkfeier zum Jerusalemtag statt. An der Museumswand stehen die Namen der 182 Gefallenen der Schlacht um Jerusalem von 1967, und 182 Olivenbäume wurden zu ihrem Gedenken gepflanzt. Ein Lehrpfad im umgebenden Garten schildert Jerusalems Geschichte von der osmanischen Herrschaft bis zum Sechstagekrieg.
Die Gedenkstätte liegt auf einer 797 Meter hohen Kuppe im Viertel Ma'alot Dafna im Norden Jerusalems, der Zugang führt bergauf. Die erhaltenen Bunker und Schützengräben werden zu Fuß auf unebenem Boden begangen, festes Schuhwerk ist sinnvoll. Der Ort wird von einer staatlichen Gesellschaft unter dem Ministerium für Kulturerbe betrieben, und ein Lehrpfad im umgebenden Garten schildert Jerusalems Geschichte von der osmanischen Herrschaft bis 1967.
Die unterirdischen Verbindungsgänge und Bunker sind noch immer in ihrer ursprünglichen Form erhalten und vermitteln ein authentisches Verständnis der Bedingungen von damals. Das Betreten dieser Räume gibt einen unmittelbaren Eindruck davon, wie die Soldaten täglich gelebt und gearbeitet haben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.808 Mitwirkenden weltweit.