Ostjerusalem, Stadtteil in Jerusalem, Israel und Palästina
Ostjerusalem ist ein Stadtteil in Jerusalem, der palästinensische und israelische Viertel umfasst und sich östlich der historischen Altstadt erstreckt. Die Gegend besteht aus mehreren Wohngebieten, Geschäftsstraßen und religiösen Stätten, die durch Mauern und Kontrollpunkte voneinander getrennt sind.
Die Gegend wurde im Juni 1967 während des Sechstagekriegs von jordanischer unter israelische Verwaltung übertragen. Diese Übergabe führte zu Veränderungen in den Verwaltungsgrenzen und der Bevölkerungsstruktur der Region.
Die Straßen Ostjerusalems beherbergen traditionelle Märkte mit Gewürzen, Textilien und lokalen Speisen, während religiöse Zeremonien in Moscheen und Kirchen stattfinden.
Besucher sollten Ausweispapiere mit sich führen, da Kontrollpunkte zwischen den verschiedenen Teilen der Gegend in Betrieb sind. Die meisten Schilder erscheinen auf Hebräisch, Arabisch und Englisch, was die Orientierung in den Straßen erleichtert.
Zwei getrennte Schulsysteme arbeiten parallel, wobei palästinensische Schulen dem palästinensischen Lehrplan folgen und israelische Schulen das israelische Programm umsetzen. Diese Aufteilung spiegelt die komplexe Verwaltungsstruktur wider, die das tägliche Leben der Bewohner prägt.
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