Caminha, municipality of Portugal
Caminha ist eine Gemeinde im Norden Portugals, im Kreis Viana do Castelo, direkt an der Grenze zu Spanien, wo der Fluss Minho ins Meer mündet. Das historische Zentrum besteht aus engen gepflasterten Gassen, Gebäuden aus Granitstein und Resten mittelalterlicher Befestigungsanlagen.
Die Ortschaft wurde im Mittelalter als Grenzfestung ausgebaut, um die portugiesische Küste gegen Angreifer vom Meer und vom benachbarten Galizien zu schützen. Der Torre do Relogio, ein Turm aus dem 16. Jahrhundert, ist eines der sichtbarsten Zeugnisse dieser Verteidigungsrolle.
Der Ort trägt den Namen seiner Lage am Fluss Minho an der Grenze zu Spanien. Die engen Gassen und Granitfassaden prägen das Bild, während lokale Feste im August wie das Festa do Mar e da Sardinha Traditionen der Fischerei und des Meeres feiern.
Das historische Zentrum ist gut zu Fuss erkundbar, wobei der zentrale Platz als natürlicher Ausgangspunkt dient. Die Strände in der Nähe, wie jener von Moledo, sind besonders von Mai bis September angenehm.
Vor der Küste von Caminha liegt die Forte da Insua, eine befestigte Insel mitten im Fluss Minho, die nur per Boot erreichbar ist. Die Insel war einst von Mönchen bewohnt, bevor sie in eine Militärfestung umgewandelt wurde.
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