Weinbaukulturlandschaft der Insel Pico, Geschützte Weinberglandschaft auf der Insel Pico, Portugal
Die Landschaft der Pico-Insel-Weinkultur ist ein etwa 987 Hektar großes Weinbaugebiet an der Küste mit einem charakteristischen Muster von schwarzen Trockenmauern aus Basalt. Diese Mauern umgeben rechteckige Parzellen, die lokal Currais genannt werden und das gesamte Landschaftsbild prägen.
Franziskanermönche begannen im 15. Jahrhundert mit dem Anbau von Weinreben auf der Insel und brachten Rebsorten von mediterranen Inseln wie Sizilien und Kreta mit. Diese frühe Einführung legte den Grundstein für eine Weinbautradition, die bis heute andauert.
Die Winzer hier bewahren Anbaumethoden, die seit Generationen weitergegeben werden und die besonderen Anforderungen des Vulkanlands berücksichtigen. Man sieht überall die charakteristischen Trockenmauern aus schwarzem Basalt, die nicht nur Schutz vor Wind bieten, sondern auch die Identität der Landschaft prägen.
Der beste Weg, das Gebiet zu erkunden, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang der Wege zwischen den Weinparzellen, von wo aus man die Landschaft aus nächster Nähe sehen kann. Das Weinmuseum in Madalena bietet Kontext zu den Anbaumethoden und der Geschichte durch Ausstellungen und traditionelle Gegenstände.
Die Reben wachsen auf vulkanischem Boden in Meereshöhe, was die Trauben mit besonderen mineralischen Eigenschaften aus dem Basaltgestein prägt. Dieser Bodentyp und die geografische Lage erzeugen Weineigenschaften, die man in dieser Form anderswo nicht findet.
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