Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt, Römisch-katholische Kathedrale in Oradea, Rumänien.
Die Kathedralbasilika St. Maria ist ein Kirchengebäude im Barockstil, das 35 Meter in die Höhe ragt und vollständig aus Backsteinen errichtet wurde. Sein Äußeres und Inneres zeigen durchgehend die charakteristischen Merkmale dieser barocken Architektur.
Der Bau des Doms begann 1752 unter dem italienischen Architekten Giovanni Battista Ricca und wurde später unter dem Wiener Architekten Franz Anton Hillebrandt bis 1780 fortgeführt. Diese Zusammenarbeit italienischer und österreichischer Baumeister prägte das Erscheinungsbild des Gebäudes.
Der Dom dient als Zentrum des lateinischen Bistums Oradea Mare und ist ein Ort, wo sich die Gemeinde zu Gottesdiensten und Feierlichkeiten versammelt. Die tägliche Nutzung spiegelt die Bedeutung wider, die dieses Gebäude für das religiöse Leben der Region hat.
Der Dom ist für Besucher zugänglich und bietet regelmäßige Öffnungszeiten sowie Informationen zu Gottesdiensten. Es ist empfehlenswert, vorher zu überprüfen, wann Messen stattfinden, da der Zugang während religiöser Zeremonien eingeschränkt sein kann.
Das Gebäude verbindet italienische und österreichische Einflüsse, was sich in der Zusammenarbeit zweier großer Architekten widerspiegelt, die ihre unterschiedlichen Stiltraditionen einbrachten. Diesen Stil der Zusammenarbeit zweier europäischer Schulen kann man bei jedem Blick auf die Fassade nachvollziehen.
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