Carol-I.-Moschee, Muslimisches Religionsdenkmal in Constanța, Rumänien.
Die Moschee Carol I ist ein Gebetshaus mit quadratischem Hauptraum von etwa 14 Metern Seitenlänge, gekrönt von einer zentralen Kuppel und einem schlanken Minarett von 47 Metern Höhe. Das Bauwerk vereint verschiedene Baustile und zeigt außen Details, die die Architektur des östlichen Mittelmeerraums widerspiegeln.
Der rumänische König Carol I veranlasste 1910 den Bau dieses Gebethauses, das 1913 vollendet wurde. Die Entstehung erfolgte in einer Zeit, als die Stadt Konstantza sich als wichtiger Hafen und multikultureller Ort entwickelte.
Der Name der Moschee ehrt König Carol I., der den Bau in Auftrag gab. Besucher sehen hier Marmorsäulen und schwarze Türen mit Bronzeverzierungen, die den Raum prägen und die Gebetsrichtung nach Mekka markieren.
Du kannst die 140 Stufen im Minarett hinaufsteigen, um die Aussicht über die Stadt zu genießen. Der Aufstieg erfordert gewisse Beinarbeit, bietet aber oben einen klaren Blick über Konstanza.
Das Gebetshaus beherbergt einen handgefertigten Teppich aus Hereke, der beeindruckende 9 mal 16 Meter misst und etwa 490 Kilogramm wiegt. Dieser türkische Teppich ist eines der herausragenden Details im Inneren und zeigt die Kunstfertigkeit alter Handwerkstechniken.
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