Constanța, Hafenstadt und Regionalhauptstadt in der Dobrudscha, Rumänien
Constanța ist eine Hafenstadt am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres und Verwaltungssitz der Dobrudscha-Region. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küste mit zahlreichen Stränden, Hafenanlagen für Fracht und Passagiere sowie Wohn- und Geschäftsvierteln, die sich vom Ufer ins Landesinnere ziehen.
Die griechische Kolonie Tomis wurde hier um 600 vor Christus gegründet und entwickelte sich später zu einem römischen Zentrum, in dem der Dichter Ovid seine letzten Jahre im Exil verbrachte. Im 20. Jahrhundert entstand die moderne Hafeninfrastruktur, die Rumänien mit dem Mittelmeerraum und dem internationalen Seehandel verbindet.
Das Casino am Rand der Klippe wurde 1910 im Jugendstil fertiggestellt und zeigt aufwendige Verzierungen an der Fassade sowie im Inneren, die noch aus der Belle Époque stammen. Besucher können die geschwungenen Linien der Architektur und die Ausblicke über das Schwarze Meer vom Vorplatz aus betrachten.
Die Strände und das Hafenviertel lassen sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Im Sommer kann es entlang der Küste sehr voll werden, sodass Besuche am frühen Morgen oder späten Nachmittag angenehmer sind.
Das Nationalmuseum für Geschichte und Archäologie beherbergt Sammlungen von antiken Zivilisationen, die in verschiedenen Epochen die Dobrudscha bewohnten. Besucher können dort griechische, römische und byzantinische Funde sehen, darunter Skulpturen, Münzen und Alltagsgegenstände aus den frühen Siedlungsphasen der Stadt.
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