Antim-Kloster, Orthodoxes Kloster in Bukarest, Rumänien
Das Antim-Kloster ist ein Religionskomplex in Zentralbucharest mit einer Hauptkirche nach Kleeblattgrundform, Glockenturm, Kapellen und Mönchszellen im Brâncovenescu-Stil. Die gesamte Anlage zeigt sorgfältig gestaltete Architektur mit handwerklichen Details, die typisch für diese rumänische Bauperíode sind.
Das Kloster wurde 1713 vom Metropoliten Anthony von Iveria gegründet und ersetzte eine Holzkirche, wobei die Fertigstellung und Weihe 1715 erfolgte. Diese Gründungsperiode fiel in eine wichtige Phase der rumänischen religiösen und architektonischen Wiederbelebung.
Das Kloster beherbergt die Synodalbibliothek und dient als Residenz für patriarchalische Vikarbishöfe, wodurch es ein wichtiges Verwaltungszentrum der rumänischen orthodoxen Kirche bleibt. Besucher können die Verbindung zur religiösen Leitung des Landes in den Räumen und der täglichen Nutzung spüren.
Das Kloster befindet sich zentral in Bucharest in der Nähe der Patriarchalkathedrale und bietet das ganze Jahr über Möglichkeiten für religiöse Dienste und geführte Besichtigungen. Besucher sollten sich auf lange Wartezeiten an Feiertagen und während großer religiöser Veranstaltungen vorbereiten.
Das massive Eingangstor aus Eichenholz zeigt aufwändige Schnitzereien, die dem Metropoliten Anthony selbst zugeschrieben werden und eine seltene Beispiel früher handwerklicher Meisterschaft darstellen. Dieses Kunstwerk aus dem frühen 18. Jahrhundert verdient beim Betreten des Komplexes besondere Aufmerksamkeit.
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