Justizpalast, Justizpalast in Bukarest, Rumänien.
Der Palais de la Justice ist ein großes Gerichtsgebäude mit französischer Renaissance-Architektur an der Dambovita in Bukarest. Die etwa 100 Meter lange Fassade zeigt aufwändige Details mit Statuen, die Konzepte wie Wahrheit, Kraft und Vorsicht darstellen.
Die Grundsteinlegung fand 1890 unter König Carol I. statt, wobei die Baumeister Albert Ballu und Ion Mincu das französische Design umsetzten. Das Bauwerk wurde 1895 fertiggestellt und prägt seitdem das Justizsystem des Landes.
Das Gebäude prägt mit seinen französischen Formen das Stadtbild und zeigt Rumäniens Wunsch nach modernen westlichen Institutionen im 19. Jahrhundert. Besucher sehen an der Fassade Allegorien wie Gerechtigkeit und Wahrheit, die bis heute den Ort als Zentrum der Rechtsstaatlichkeit prägen.
Das Gebäude liegt direkt am Fluss und ist gut zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Die große Fassade ist von der Straße aus völlig sichtbar, und Besucher können das Äußere jederzeit betrachten, auch wenn der Zugang zum Inneren eingeschränkt sein kann.
Die Marmorstatuen an der Außenseite wurden von den Bildhauern Carol Storck und Frederic Storck geschaffen und stellen verschiedene Konzepte der Gerechtigkeit dar. Diese künstlerischen Werke sind Beispiele für handwerkliche Meisterschaft aus dem späten 19. Jahrhundert, die oft übersehen werden.
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