Negotin, town and municipality in Serbia
Negotin ist eine Grenzstadt im östlichen Serbien, die in der Nähe des Dreiländerecks zwischen Serbien, Bulgarien und Rumänien liegt. Das Stadtzentrum ist überschaubar, geprägt von niedrigen Gebäuden, und ringsum erstrecken sich Weinberge und Obstgärten.
Negotin entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen Handelspunkt entlang des Donaukorridors und wechselte zwischen osmanischer und serbischer Herrschaft. Im 19. Jahrhundert wurde es zu einem bedeutenden Zentrum des nationalen Aufstands und der Verwaltung in Ostserbien.
Der Name Negotin leitet sich vom serbischen Wort für Handel ab, was die Lage der Stadt an einer alten Handelsroute widerspiegelt. In der Innenstadt finden sich noch heute kleine Läden und Märkte, die diesen Charakter bewahren.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist angenehmer, besonders im Sommer.
Negotin liegt im Herzen einer Weinregion, die zu den ältesten Serbiens gilt und deren Reben auf Hügeln direkt am Flussufer wachsen. Die Nähe zur rumänischen und bulgarischen Grenze bedeutet, dass lokale Weinsorten Einflüsse aus drei verschiedenen Weinbautraditionen in sich tragen.
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