Monastery of Saint Archangel Gabriel, Serbisch-orthodoxes Kloster in Zemun, Serbien
Das Kloster des Heiligen Erzengels Gabriel ist ein serbisch-orthodoxes Kloster in Zemun, Serbien. Seine 1786 erbaute Kirche ist ein Barockbau mit Doppelkreuzgrundriss, halbrunder Apsis und zweistöckigem Glockenturm, dessen oberes Geschoss 1840 ergänzt wurde. Das Schiff hat ein flaches Tonnengewölbe, und die Ikonostase wurde von den Zemuner Malern Dimitrije Bratoglić und Konstantin Lekić gemalt.
Die Kirche wurde 1786 auf den Grundmauern einer älteren religiösen Stätte errichtet. Den offiziellen Klosterstatus erhielt der Komplex erst 1990, nachdem er über Jahrzehnte anderen Zwecken gedient hatte.
Die Kirche wurde 1786 vom Zemuner Kaufmann Teodor–Toša Apostolović als Kapelle des Kontumac der heiligen Erzengel Michael und Gabriel gestiftet und diente orthodoxen Reisenden in Quarantäne. Nach Auflösung der Quarantäne 1842 verlor sie ihre Aufgabe, wurde nach den 1920er Jahren als russische Kirche genutzt und 1990 zum Frauenkloster des heiligen Erzengels Gabriel. Die Ikonostase malten die Zemuner Künstler Dimitrije Bratoglić und Konstantin Lekić.
Das Kloster ist tagsüber zugänglich und eignet sich sowohl für einen kurzen Besuch als auch für die Teilnahme an einem Gottesdienst. Als aktiver Gebetsort wird bescheidene Kleidung erwartet, und ruhiges Verhalten im Inneren ist angebracht.
Die Kirche diente als Waffenlager, bevor 1981 der Jeromonach Filaret das verlassene Gebäude übernahm und renovierte. 1990 erhielt er die Genehmigung, an dieser Stelle eine 3.000 m² große Kathedrale zu bauen, doch der neu gewählte Patriarch Pavle lehnte den Plan im Jahr darauf ab.
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