Schirasee, Meromiktischer Salzsee in Chakassien, Russland.
Der Shira-See ist ein Salzsee in der Khakassischen Republik, der sich über etwa 40 Quadratkilometer erstreckt und in einem breiten Becken liegt. Die südlichen und westlichen Ufer sind sandig, während das Wasser aufgrund seines hohen Mineralienhaltgehalts eine besondere Beschaffenheit hat.
Der See wurde erstmals während einer Sibirienexpedition im 18. Jahrhundert dokumentiert, als Reisende seine salzige Natur und mineralischen Eigenschaften beschrieben. Diese Beobachtungen machten den See bekannt und regten später Wissenschaftler an, seine einzigartige Zusammensetzung zu untersuchen.
Das Nordufer des Sees gehört zum Chakassischen Naturreservat, das die natürliche Umgebung und Steppenlandschaften mit Lärchen und Birkenwäldern schützt.
Das Dorf Zhemchuzhny in der Nähe bietet mehrere Kureinrichtungen, wo Besucher die heilende Wirkung des mineralhaltigen Wassers nutzen können. Die Einrichtungen sind das ganze Jahr über geöffnet und haben Übernachtungsmöglichkeiten für längere Aufenthalte.
Die Wasserschichten des Sees ändern sich regelmäßig, und zwischen 2015 und 2016 stieg die Menge der winzigen Algen dramatisch an. Diese Veränderungen zeigen, dass der See noch immer aktiv ist und sich ständig verändert.
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