Krasnaja Poljana, Bergsiedlung in Sotschi, Russland.
Krasnaya Polyana ist eine Bergsiedlung im Gebiet Sotschi, die sich im Tal des Flusses Mzymta auf 533 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt. Rundherum erheben sich die Gipfel des westlichen Kaukasus, die dem Ort seine Lage inmitten einer steilen Gebirgslandschaft geben.
Die Ansiedlung entstand 1869 nach der russischen Ausdehnung in die kaukasische Region und erhielt 1878 ihren heutigen Namen von griechischen Neuankömmlingen. Im Lauf der Zeit diente der Ort als kaiserliches Jagdrevier, bevor er sich zum Austragungsort der Winterspiele 2014 entwickelte.
Der Name bezieht sich auf die rotbraunen Farben der Farne im Herbst, die griechische Siedler nach ihrer Ankunft Ende des 19. Jahrhunderts bemerkten. Noch heute kann man in einigen Teilen des Ortes Spuren der griechischen, georgischen und armenischen Gemeinschaften entdecken, die sich in der Architektur einiger Häuser und in regionalen Gerichten widerspiegeln.
Ein Bahnsystem verbindet den Ort mit dem Flughafen Adler-Sotschi und macht die Anreise relativ unkompliziert. Die Skigebiete wie Rosa Khutor liegen etwas höher am Hang und sind gut zu erreichen, wobei die Hauptsaison im Winter liegt, wenn Schnee die Hänge bedeckt.
Vor den Olympischen Spielen diente das Gelände als exklusiver kaiserlicher Jagdgrund mit eigenen Jagdhütten für die Zarenfamilie. Die Umwandlung in ein internationales Sportzentrum innerhalb weniger Jahre zählt zu den schnellsten baulichen Entwicklungen in der modernen russischen Geschichte.
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