Kaukasus-Naturreservat, Naturreservat in Dakhovsky, Russland.
Das Kaukasus-Biosphärenreservat umfasst Gebirgslandschaften mit Wäldern und offenen Wiesen, verteilt über drei angrenzende Regionen im südlichen Russland. Die Fläche erstreckt sich vom Schwarzen Meer bis zu den höheren Kämmen des Hauptgebirges, mit zahlreichen Tälern und Flüssen, die das Gelände durchziehen.
Das Gebiet diente im späten 19. Jahrhundert als Jagdrevier des russischen Kaiserhauses, bevor es 1924 offiziell zum Schutzgebiet erklärt wurde. In den folgenden Jahrzehnten wurden Maßnahmen zur Wiederansiedlung bedrohter Tierarten eingeleitet, die bis heute fortgeführt werden.
Der Name verweist auf die geografische Lage im Kaukasusgebirge, wo Wälder und Wiesen noch weitgehend vom Menschen unberührt geblieben sind. Besucher sehen oft Spuren von Wildtieren entlang der Pfade und erleben einen Eindruck davon, wie die Natur hier seit Jahrhunderten funktioniert.
Wanderer benötigen eine Genehmigung vor dem Betreten bestimmter Zonen und sollten festes Schuhwerk sowie wetterfeste Kleidung mitbringen. Das Gelände kann je nach Höhenlage und Jahreszeit sehr unterschiedlich ausfallen, daher empfiehlt sich eine gute Vorbereitung und genügend Trinkwasser.
Einige Eiben im Gebiet erreichen ein Alter von etwa zwei Jahrtausenden und gehören damit zu den ältesten Bäumen Europas. Die Population europäischer Bisons, die hier wieder angesiedelt wurden, hat sich seit den ersten Tieren auf über tausend Exemplare entwickelt.
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