Sankt Petersburger Moschee, Hauptmoschee in Sankt Petersburg, Russland.
Die Sankt Petersburger Moschee ist ein islamisches Gebetshaus im Stadtzentrum mit zwei schlanken Türmen und einer großen Kuppel, die mit blauen und grünen Keramikfliesen bedeckt ist. Die Fassade zeigt geometrische Muster und Schrift, während die Innenräume mehrere Gebetshallen und Nebenräume für die Gemeinde umfassen.
Der Bau begann 1910 nach Entwürfen von Nikolai Wassiljew und wurde 1913 fertiggestellt, als die Stadt eine wachsende muslimische Bevölkerung aufnahm. Das Gebäude entstand in einer Zeit, in der religiöse Toleranz den Bau neuer Gebetshäuser ermöglichte.
Die Moschee trägt den Namen nach der Stadt und zieht Gläubige aus der gesamten Region an, die hier für das tägliche Gebet und an Feiertagen zusammenkommen. Ihr Erscheinungsbild verbindet Kuppeln und schlanke Türme mit Fliesenarbeiten, die islamische Gestaltung in einen nördlichen Kontext einfügen.
Besucher müssen vor dem Betreten der Gebetsräume ihre Schuhe ausziehen, und Frauen sollten Kopftücher bereithalten, um sie beim Betreten des Innenraums zu tragen. Der Komplex ist von der Straße aus gut sichtbar und leicht zu Fuß zu erreichen, wenn Sie sich im nördlichen Teil der Stadt aufhalten.
Die Wände im Innenraum zeigen arabische Kalligraphie neben russischen Dekorationselementen, die beide Traditionen sichtbar machen. Diese Verbindung von östlichen und nördlichen Gestaltungsweisen fällt besonders an den Eingängen und in den Nischen auf.
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