Mansion of Kschessinska, Privatvilla in Sankt Petersburg, Russland
Die Kschessinska-Residenz ist ein dreistöckiger Jugendstilbau mit Marmorausbauten, Buntglasfenstern und dekorativen Metallarbeiten, der 1906 von Architekt Alexandre von Hohen entworfen wurde. Das Gebäude verbindet prächtige Ballsäle mit einem Wintergarten und zeigt die typischen Merkmale des frühen 20. Jahrhunderts.
Die Residenz wurde für die Primaballerina Matilda Kschessinska erbaut, die dort bis 1917 lebte, bevor die Bolschewiki das Gebäude während der Russischen Revolution beschlagnahmten. Das Anwesen wurde daraufhin zum Hauptquartier der Revolutionäre und später in ein Museum für Politische Geschichte umgewandelt.
Das Haus spiegelt den Wohlstand und die Stellung der russischen Ballettänzer zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch prächtige Ballsäle und einen Wintergarten wider. Es zeigt, wie führende Künstler dieser Zeit in der Stadt lebten und ihre Erfolge zur Schau stellten.
Das Gebäude ist heute ein Staatsmuseum und bietet Führungen in mehreren Sprachen sowie wechselnde Ausstellungen zur russischen Politikgeschichte an. Der Zugang und die Besichtigung sind relativ unkompliziert, wobei Besucher mit Orientierungsplänen und mehrsprachiger Unterstützung rechnen können.
Das Wintergarten-Zimmer der Residenz war Schauplatz von gesellschaftlichen Zusammenkünften und bietet Aussichten, die zeigen, warum dieser Ort für die Ballettelite so begehrt war. Die Lage an der Newa ermöglichte es den Bewohnern, die Pracht der Stadt vom privaten Raum aus zu genießen.
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