Kikin-Palast, Petriner Barockpalast in Sankt Petersburg, Russland
Kikin Hall ist ein zweistöckiges Steinpalais an der Straße Stavropolskaya mit einer klassischen barocken Fassade. Das Gebäude zeigt geschwungene Giebel, Pilaster und traditionelle Verzierungen, die das Baustil der frühen Zeit Petersburgs widerspiegeln.
Das Palais wurde 1714 für Alexander Kikin, einen Vertrauten Peters des Großen, errichtet und 1718 nach Kikiins Hinrichtung konfisziert. Die Konfiszierung markierte das Ende der privaten Herrschaft und leitete seine öffentliche Nutzung ein.
Das Gebäude war in der frühen Zeit Petersburgs ein Zentrum für Gelehrte und Sammler, die hier seltene Objekte und Bücher studierten. Diese Rolle prägte die Wahrnehmung des Hauses als Ort des Wissens in der Stadt.
Das Gebäude befindet sich in der Innenstadt und ist heute als Musikschule zugänglich, daher sollten Besucher die Schulöffnungszeiten beachten. Es ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt an einer Straße mit anderen historischen Bauwerken aus derselben Zeit.
Das Gebäude teilt sein Grundriss und seine äußere Gestaltung mit dem Zentralteil des Großen Palastes von Peterhof, was auf ein gemeinsames architektonisches Vorbild hindeutet. Diese Ähnlichkeit zeigt die Entwurfspraktiken der Architekten, die in dieser frühen Zeit Petersburgs tätig waren.
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