Bolscheochtinski-Brücke, Stahlbrücke in Sankt Petersburg, Russland.
Die Bolscheochtinskij-Brücke erstreckt sich mit drei Feldern über die Newa und verbindet das Stadtzentrum mit dem industriellen Nevaufer. Granitsteine umhüllen die Turmunterbauten, während die obere Fahrbahn und der Klappabschnitt aus Stahlfachwerk bestehen.
Ein internationaler Wettbewerb von 1907 brachte Entwürfe aus verschiedenen Ländern zusammen, bevor die Bauarbeiten an dem Übergang begannen. Die Fertigstellung erfolgte wenige Jahre später und gab dem wachsenden Verkehr zwischen beiden Ufern eine feste Verbindung.
Die vier massiven Türme mit ihren spitzen Dächern erinnern an mittelalterliche Festungsanlagen und verankern den Übergang fest in der Stadtlandschaft. Zwischen den Pfeilern spannen sich Stahlbögen, deren Nieten und Gitterstruktur das Handwerk vergangener Ingenieursgenerationen zeigen.
Der mittlere Abschnitt hebt sich zu festgelegten Zeiten, damit Schiffe durchfahren können, und der gesamte Vorgang dauert etwa eine halbe Minute. Fußgänger überqueren die Fahrbahn auf Gehwegen, die an beiden Seiten verlaufen und einen freien Blick auf den Fluss bieten.
Überlieferungen erzählen von einem einzigen goldenen Bolzen, der irgendwo zwischen den vielen tausend Stahlverbindungen versteckt sein soll. Niemand weiß genau, wo dieser Bolzen steckt, aber die Legende hält sich in der Stadt hartnäckig.
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