Kuibyschewer Stausee, Künstlicher See in der Wolga-Kama-Region, Russland.
Das Kuibyschewer Staubecken ist ein künstlich angelegter See am Wolga-Kama-System in fünf russischen Regionen. Seine Ufer wechseln zwischen flachen Küstenabschnitten und steilen Anhöhen, die sich am rechten Rand über das Wasser erheben.
Der Damm der Schiguli-Wasserkraftanlage entstand zwischen 1955 und 1957 und staute die Wolga zu einem großen Becken auf. Mehrere Ortschaften mussten damals umgesiedelt werden, um den Überflutungen zu entgehen.
Die Flutung in der Mitte des 20. Jahrhunderts veränderte das Leben der Uferstädte und formte neue Wirtschaftswege entlang des Wassers. Häfen und Anlegestellen prägen heute den Alltag der Anwohner, die Fähren und Schiffe für den Handel nutzen.
Das Staubecken lässt sich am besten von den größeren Städten an seinen Ufern erreichen, wo Bootsverbindungen und Badestellen liegen. Die Gebiete am Wasser bieten unterschiedliche Zugänge je nach Jahreszeit und Wasserstand.
Das alte Flussbett der Wolga verläuft nahe am rechten Ufer, wo die Anhöhen mehrere hundert Meter aufragen. Diese Topografie erzeugt starke Tiefenunterschiede, die beim Fahren auf dem Wasser sichtbar werden.
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